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Wellenrippeln auf der Schichtfläche mit Saurierspuren
Der Nachweis von Wellenrippeln auf der Schichtfläche mit den
Saurierspuren belegt, dass die Saurierfährten am Rand oder
im Flachwasserbereich eines Gewässers erzeugt wurden.

Nahrung der Saurier
Es wurden bisher keine Hinweise auf eine Vegetation gefunden,
dafür aber eine große Anzahl von Evertebraten-Lebensspuren,
was wiederum für ein Milieu am Rande bzw. im Flachwasserbereich
eines Gewässers spricht. Die unten stehende Abbildung zeigt eine
merkwürdige Lebensspur, die vielleicht eine Liegespur des
Urweltkrebses Triops, der möglicherweise eine der
Nahrungsgrundlagen kleinerer Saurier war, darstellen könnte.



















Mögliche Liegespur des Urweltkrebses Triops

Ferner gehörten sicherlich im Flachwasser gestrandete Fische zu dem
Beutespektrum der Saurier.



































Eventuelle "Abstoßmarke" eines im Flachwasser gestrandeten
Fisches


Häufigkeit der Arten und hypothetische Nahrungspyramide der Saurier
Daneben dürften die Saurier wohl alles gefressen haben, was ihnen so
"vor die Schnauze" gekommen ist. Die großen Raubsaurier werden wohl
auch Jagd auf ihre kleineren Artgenossen sowie auf die möglicherweise
pflanzenfressende Saurier gemacht haben. Die Abbildung unten zeigt
eine hypothetische Nahrungspyramide.
































Häufigkeit der Arten und hypothetische Nahrungspyramide innerhalb der
Sauriervergesellschaftung


Zusammenfassung
In einem Steinbruch im Stadtwald von Wolfhagen ist eine Vielzahl von hervorragend erhaltenen Saurierspuren aus dem Buntsandstein (Untertrias) überliefert. Dies ist jedoch nicht die einzige Saurierspuren-Lokalität im Wolfhager Land. Hinzu kommen Nachweise in Steinbrüchen bei Bühle und Ippinghausen. In der untenstehenden Karte sind die Spurenlokalitäten im Wolfhager Land mit gelben Pfeilen markiert.

Eine große Besonderheit stellt eine Lokalität bei Heimarshausen, ein Ortsteil von Naumburg, dar (in der Karte mit einem roten Pfeil markiert). Hier sind in einem Steinbruch Abdrücke der Schädel von Panzerlurchen überliefert, die bisher nur aus dem Buntsandstein Hessens nachgewiesen wurden.






















Nachweise von triassischen Sauriern im Wolfhager Land. Gelbe Pfeile = Saurierspuren-Lokalitäten (Wolfhagen, Ippinghausen, Bühle), roter Pfeil = Abdrücke der Schädel von Panzerlurchen (Heimarshausen).



















Schädelabdruck des triassischen Panzerlurches Sclerothorax
hypselonotus
von Heimarshausen

[Die Originale der hier abgebildeten Saurierfährten befinden
sich im Regionalmuseum Wolfhager Land ]


GrenzWelten - der bislang jüngste nationale Geopark Deutschlands

Das Wolfhager Land ist ein Teilgebiet des
nationalen Geoparks "Grenzwelten".Mitseiner
Geologie im Übergang vom Rheinischen Schie-
fergebirgezur Hessischen Senke vereintder im
Bereich Ostsauerland/Nordwesthessen angesie-
delte Geopark„GrenzWelten“ auf einer Gesamt-
flächevon 3.700 km2 Gesteinsschichten aus
verschiedenen Erdepochen mit einer Zeit-
spannevon mehr als 400 Millionen Jahren.
Räumlicheund zeitliche Grenzen verknüpfen
zehnunterschiedliche Teilregionen miteinander.

Der Geopark verbindet dabeigeologisch wie naturkundlich und auch kultur-historischinteressante Sehenswürdigkeiten wieBesucherbergwerke, regionale Museen undInfozentren, Geostationen und attraktive Wanderrouten.
























Die einzelnen Regionen des Geoparks "GrenzWelten"




























Vereinfachte geologische Karte des Geoparks "GrenzWelten"


Literatur

Bisherige regionale Veröffentlichungen populärwissenschaftlicher Art über die Wolfhager Saurierfährten

2000
Kunz, R. & Fichter , J. (2000): Die WolfhagerSaurierfährten.- Schriftenreihe des Vereins Regionalmuseum Wolfhagen, Reihe Forschungen, 9:16 S..

2001
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2004
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 2005
Kunz, R. & Fichter , J. (2005): Saurierfährten am Stadtrand von Kassel . – Fossilien, 4/2005:242-245.

Germeroth, R., Koenies, H. & Kunz, R. (2005): NatürlichesKulturgut: 192 S..

2006
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2007
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2009
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2010
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Panek,
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2013
Lokalo 24 Urtier im Miniformat

2015
Bild der Wissenschaft 2015 : Spezial Geoparks  - 15 Nationale Geoparks: Gold, Saurier und ein Urzeitmeer, S. 38-43.



Überregionale bzw. internationale wissenschaftliche Veröffentlichungen mit Bezügen zu den Wolfhager Saurierfährten

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Lockwood, J., Bagshaw, C. & Pond, S.  (2015): Vertebrate tracks from the Triassic Helsby Sandstone Formation at Burton upon Trent, Staffordshire. – Mercian Geologist, 18 (4): 234-242.

2016

Heggemann, H., Diehl, M. & Hug-Diegel, N. (2016): Exkursionsführer SKPT Perm und Trias in NW Hessen, 52 S.

Klein, H., Wizevich, M.C.,Thüring, B., Marty, D., Thüring, S., Falkingham, P., & Meyer, C.A. (2016): Triassic chirotheriid footprints from the Swiss Alps:
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Moratalla, J & Meléndez, N. (2016): Yacimiento de icnitas de Los Arroturos en Paredes de Sigüenza. – La Plazuela (www.laplazuela.net/new/index.php/ddestacados)



Bemerkung zu der Literaturliste: Die Zitierweise ist provisorisch und folgt keiner einheitlichen Regelung. Dies wird in einer späteren Überarbeitung behoben.

Aktuelles zu den Wolfhager Saurierfährten
An dieser Stelle sollen in lockerer Folge aktuelle Aspekte in der Erforschung und Präsentation der Wolfhager Saurierfährten dargestellt werden.

Hypothetisches Lebendmodell von Protochirotherium wolfhagense

Das von Martin Kroniger (Rehburg-Loccum) unter wissenschaftlicher Anleitung entwickelte Lebendmodell des Wolfhager Urhandtieres im Maßstab 1:10 wurde von der Fa. Bullyland in einer Auflage von 2000 Stück reproduziert und kann u.a. im Regionalmuseum Wolfhager Land für 10 € erworben werden.


















Modell des Wolfhager Urhandtieres im Maßstab 1:10

Es handelt sich dabei um das weltweit einzige Modell mit einer Bodenplatte, auf der die Fußspuren naturgetreu dargestellt sind.

Bisher meldeten sich Interessenten für das Modell sogar aus Brasilien, Kanada und den USA.